Signifikanter Herz-Kreislauf-Schutz: Magnesium senkt Blutdruckwerte – Große Meta-Analyse bestätigt

Magnesium – unentbehrlich für Muskel- und Herzmuskelzellen: Magnesium entspannt die Muskulatur, weitet die Blutgefäße, regt die Blutzirkulation an und verbessert die Sauerstoffversorgung in den Herzmuskelzellen.

Eine täglich erfolgende Ergänzung mit Magnesium führt zu einer klinisch signifikanten Senkung des Blutdrucks. Das ist das Ergebnis einer britischen Meta-Studie, die die Daten von 22 Erhebungen und insgesamt 1.173 Teilnehmern zur Wirksamkeit des Minerals auswertete. Weiterlesen

Augengesundheit: Lutein und Zeaxanthin verhindern Grauen Star

Doppelter Augenschutz mit den Carotinoiden Lutein und Zeaxanthin: Das Zentrum unserer Netzhaut bildet die Makula, ein winziger „gelber Fleck“, der nur 1 mm2 misst. Der gelbe Makula-Farbstoff ist es jedoch, der die Sehzellen vor den Schädigungen des Lichteinflusses schützt. Degenerative Augenerkrankungen betreffen vor allem Menschen oberhalb der 55. Grauer Star oder die Altersbedingte Makula-Degeneration (AMD) stellen die häufigste Ursache für Erblindung bei Menschen über 55 Jahren in der westlichen Welt dar - so die AMD Alliance International.

Erhöhte Konzentrationen an den Carotinoiden Lutein und Zeaxanthin können das Risiko, einen so genannten Katarakt, den im Alter gefürchteten Grauen Star, zu entwickeln, um über 40 Prozent senken. Das hat eine neue finnische Forschungsstudie der University of Eastern Finland und des Lappland Central Hospital ergeben.

Laut den im British Journal of Nutrition veröffentlichten Ergebnissen wiesen Studienteilnehmer mit hohen Lutein- und Zeaxanthin-Werten ein um 42 (Lutein) respektive 41 Prozent (Zeaxanthin) vermindertes Katarakt-Risiko verglichen mit Probanden mit niedrigen Lutein- sowie Zeaxanthin-Level auf.
Die beiden Schutzstoffe stellen quantitativ und qualitativ die bedeutendsten Carotinoide im Bereich der Netzhaut unserer Augenlinse dar: Sie schützen die Makula, den „Punkt des schärfsten Sehens“, indem sie durch Licht induzierten oxidativen Stress verringern. Insbesondere für Menschen ab 55 Jahren ist das von großer Bedeutung. Die finnischen Wissenschaftler werteten die Daten von 1.689 Teilnehmern im Alter zwischen 61 und 80 Jahren aus, die an der Kuopio Heart Disease Risk Factor- Studie teilgenommen hatten. Unter den Probanden hatten nach Ablauf der Studiendauer 113 Menschen einen altersbedingten Grauen Star entwickelt. Die Forscher untersuchten den Zusammenhang zwischen den Plasmaspiegeln von Lutein und Zeaxanthin und dem Erhalt gesunder Augenlinsen, in dem sie die Probanden mit den niedrigsten Lutein- und Zeaxanthinwerten mit denen, mit den höchsten Werten verglichen. Die Ergebnisse zeigten, dass das Risiko, einen Grauen Star zu entwickeln, bei den Probanden mit den höchsten Luteinwerten um ganze 42 Prozent, verglichen mit den Senioren mit niedrigsten Plasma-Lutein-Werten, reduziert war. In ähnlicher Weise hatten die Probanden mit den höchsten Zeaxanthin-Konzentrationen ein um 41 Prozent vermindertes Gefährdungspotential für die Ausbildung eines Katarakts.

Die Autoren der Studie schlussfolgern, dass hohe Plasma-Lutein und Zeaxanthin-Konzentrationen mit einer signifikant erhöhten Wahrscheinlichkeit für die Erhaltung gesunder klarer Augenlinsen bei älteren Menschen assoziiert ist. Die Forscher merkten an, dass sowohl Lutein als auch Zeaxanthin die liposomalen Membranen vor lichtinduziertem oxidativen Stress schützen. Dabei zeige sich Zeaxanthin besonders effektiv beim Schutz vor Lipidoxidation der Zellmembranen. „Das Verhältnis von Zeaxanthin zu Lutein war in der Linse deutlich höher als im Blutplasma, was darauf hindeutet, dass die Linse des Auges hauptsächlich Zeaxanthin akkumuliert.“ erklärten die Verantwortlichen der Untersuchung abschließend.

Die aktuelle Studie bestärkt eine stetig wachsende Expertenschaft, die die Rolle von Carotinoiden, insbesondere Lutein und Zeaxanthin, für die Augengesundheit und hinsichtlich der Prävention degenerativer Augenerkrankungen herausstellen.

Quelle: Karppi J, Laukkanen JA, Kurl S.: Plasma lutein and zeaxanthin and the risk of age-related nuclear cataract among the elderly Finnish population. Br J Nutr. 2011 Aug 30. Published Online Ahead of Print.

Weiterführende Quellen: Wikipedia-Eintrag zu Katarakt

Folsäure und Vitamin B12 wirken Depression und Gedächtnisschwund im Alter entgegen

Ein Mangel an B-Vitaminen wie Vitamin B12 und Folat kann nachweislich die Degeneration des Gehirns beschleunigen und zu einer Verschlechterung kognitiver Fähigkeiten führen. Mediziner empfehlen deshalb zur Verlangsamung von Abbauprozessen des Gehirns und zur Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit und Stressresistenz, ab dem 55. Lebensjahr eine tägliche Nahrungsergänzung mit einem B-Komplex-Präparat.

Eine konsequent tägliche Nahrungsergänzung mit Folsäure und Vitamin B12 verbessert die kognitive Leistungsfähigkeit und lindert depressive Symptome bei Senioren mit hohem psychischen Belastungsprofil. Dieses Ergebnis liefert eine im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlichte klinische Studie der Australian National University.

Das wissenschaftliche Team um Dr. J. Walker untersuchte in ihrer randomisierten Placebostudie ob und inwieweit die erhöhte Zufuhr von Folsäure und Vitamin B12 der Rückbildung der kognitiven Leistungsfähigkeit bei Menschen zwischen 60 und 74 Jahren mit hoher Stressbelastung entgegen steuert. Weiterlesen

Afa-Alge unterstützt die kognitiven Funktionen und schützt vor Depression

Die AFA-Alge (Aphanizomenon Flos Aquae) liefert 20 der essentiellen für den menschlichen Körper relevanten Aminosäuren und eine Reihe spezieller zellaktiver Mikronährstoffe.

Die so genannte „AFA-Alge“ (Aphanizomenon Flos Aquae) wird zu den blaugrünen Süßwasseralgen gezählt. Korrekterweise und genau genommen handelt es sich bei der Afa-Alge jedoch nicht um eine Alge, sondern um einzellige Cyanobakterien, die teppichartig zusammenhängen. Die Afa-Alge ist in Seen und kleinen Gewässern zu finden, wo sie in einem relativ aufwendigen Prozess „abgefischt“, das heißt, geerntet, gereinigt und Zellstruktur erhaltend luftgetrocknet wird. Bekanntester Ort hierfür ist der auf 1.500 Meter liegende Klamath-See im Süden von Oregon, der als einzigartiges Biotop in einem Naturschutzgebiet liegt. Im Gegensatz zu Algen wie Spirulina und Chlorella, lässt sich Afa nicht isoliert züchten. Da ausschließlich wild wachsend, liefert Aphanizomenon Flos Aquae eine herausragend hohe Nährstoffdichte. So besitzt die AFA-Alge basierend auf Ihrem einmaligen Nährstoffprofil und ihrer Vitalstoffdichte ein recht bemerkenswertes Wirkstoffspektrum. Weiterlesen

Lycopin: Potenter Haut- und Krebsschutz aus der Tomate

Das pflanzliche Farbpigment Lycopin kann vom menschlichen Körper nicht gebildet werden und muss daher regelmässig über die Nahrung oder Nahrungsergänzung aufgenommen werden. Aufgrund ihrer stark zellprotektiven Wirkung empfiehlt auch die American Cancer Society eine Ernährung, die reich an Carotinoiden und anderen Sekundären Pflanzenstoffen ist.

Lycopin ist ein natürlicher Pflanzenfarbstoff (Farbpigment), der zur Familie der Carotinoide gehört. Sein Name entstammt der wissenschaftlichen Bezeichnung der Tomatenpflanze (Solanum lycopersicum) da Lycopin für die kräftig-rote Farbe von Tomaten und anderen Früchten wie Papayas, Grapefruits und Wassermelonen verantwortlich ist. Lycopin ist ein Schutzstoff, der von Pflanzen und Mikroorganismen synthetisiert wird, um sich gegen die schädlichen Auswirkungen von freien Radikalen zu schützen, die durch UV-Strahlung des Sonnenlichts, Sauerstoff und anderen Umweltfaktoren entstehen. Diese Schutzeffekte sind, wie wissenschaftliche Studien belegen, auch auf menschliche Zellen übertragbar. Weiterlesen