Lycopin: Potenter Haut- und Krebsschutz aus der Tomate

Das pflanzliche Farbpigment Lycopin kann vom menschlichen Körper nicht gebildet werden und muss daher regelmässig über die Nahrung oder Nahrungsergänzung aufgenommen werden. Aufgrund ihrer stark zellprotektiven Wirkung empfiehlt auch die American Cancer Society eine Ernährung, die reich an Carotinoiden und anderen Sekundären Pflanzenstoffen ist.

Lycopin ist ein natürlicher Pflanzenfarbstoff (Farbpigment), der zur Familie der Carotinoide gehört. Sein Name entstammt der wissenschaftlichen Bezeichnung der Tomatenpflanze (Solanum lycopersicum) da Lycopin für die kräftig-rote Farbe von Tomaten und anderen Früchten wie Papayas, Grapefruits und Wassermelonen verantwortlich ist. Lycopin ist ein Schutzstoff, der von Pflanzen und Mikroorganismen synthetisiert wird, um sich gegen die schädlichen Auswirkungen von freien Radikalen zu schützen, die durch UV-Strahlung des Sonnenlichts, Sauerstoff und anderen Umweltfaktoren entstehen. Diese Schutzeffekte sind, wie wissenschaftliche Studien belegen, auch auf menschliche Zellen übertragbar. Weiterlesen

Vitamin A kann Glaukom-Risiko senken

Den Durchblick bewahren: Die Aufnahme natürlicher Carotinoide (Beta-Carotin, Lutein, Zeaxanthin) in adäquater Dosierung führt dazu, dass sich die Schutzstoffe in der Netzhaut anreichern und die lichtempfindlichen Fotorezeptoren gegenüber oxidativen Schäden durch blaues Licht geschützt werden.

Eine ergänzende Zufuhr mit Vitamin A oder seiner entsprechenden Provitamin-Form Beta-Carotin kann das Risiko, am so genannten Offenwinkelglaukom zu erkranken, halbieren. Dies ist das Ergebnis einer aktuell veröffentlichten niederländischen Doppelblind-Studie.
Untersuchungsgegenstand der Studie war die Frage, inwiefern bestimmte Mikrönährstoffe mit nachgewiesenem antioxidativen oder durchblutungsfördernden Potential die Entwicklung eines Grünen Stars (Glaukom) beeinflussen können. Dafür untersuchte das wissenschaftliche Team unter der Leitung von Wishal D. Ramdas 3.502 Studienteilnehmer über 55 Jahren auf Ihre Ernährungsweise sowie das Auftreten eines Offenwinkelglaukoms während der Untersuchungsperiode von fast 10 Jahren (9,7 Jahre). Die Auswertungen aller Ergebnisse zeigten, dass die Teilnehmer, mit einer hohen Zufuhrmenge an so genannten Retinol-Äquivalenten (Vitamin A oder oder seinem Äquivalent Beta-Carotin) ein halb so geringes Risiko aufwiesen, ein Offenwinkelglaukom zu entwickeln, als die Probanden mit einer niedrigen Aufnahme an Retinol-Äquivalenten. Weiterlesen