Omega-3-Fettsäuren

Tiefsee-Fisch: Hauptquelle für wertvolle Omega-3-Fettsäuren, den Bestandteilen unserer Zellwände

Beschreibung

Die Omega-3-Fettsäuren gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren (zusammen mit Omega-6- und Omega-9-Fettsäuren). Omega-3-Fettsäuren erfüllen wichtige Funktionen im Körper. Da sie lebensnotwendig sind und vom menschlichen Körper nicht selbst hergestellt werden können, sind sie essentiell und müssen mit der Nahrung zugeführt werden.
Die Omega-3-Fettsäuren erfüllen unentbehrliche Funktionen und besitzen in der Prävention und Therapie beinah aller chronisch-degenerativer Erkrankungen, der so genannten Zivilisationserkrankungen, ein hohes Potential.
Mehr als 9.000 klinische Studien wurden bislang über ihre Wirkungen durchgeführt. Sie sind Bestanteil der Zellmembranen, spielen eine bedeutende Rolle im Herz-Kreislauf-System sowie bei der Bildung von Nervenzellen, schützen die Netzhaut und übernehmen Regulierungsfunktionen für verschiedenste Prozesse des Körpers.

Zu den Omega-3-Fettsäuren gehören:
• Docosahexaensäure (DHA, docosahexaenoic acid)
• Eicosapentaensäure (EPA, eicosapentaenoic acid)
• Alpha-Linolensäure (ALA, alpha-linolenic acid)

Die Alpha-Linolensäure ist eine Vorstufe von DHA und EPA. Sie stammt aus pflanzlichen Quellen und ist in bestimmten Pflanzenölen enthalten (höchste Konzentration im Perilla-Öl).
Die langkettigen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure stammen vor allem aus Kaltwasser-Fettfischen.

Funktionen und Anwendungsbereiche

Funktionen
• Bestandteil der Zellwände
• Bildung von Botenstoffen (Eicosanoiden)

Bestandteil der Zellwände
Omega-3-Fettsäuren sind unentbehrliche Bausteine jeder Zellmembran. In den Phospholipiden eingebaut dienen sie der Stabilisierung und Fluidität (Fließfähigkeit) der Zellmembran und ermöglichen damit die Zellfunktionen. Phospholipide sind in jeder Körperzelle, besonders hochkonzentriert in den Nervenzellen zu finden.

Bildung von Botenstoffen (Eicosanoide)
Omega-3-Fettsäuren sind essentielle Ausgangsstoffe für die Bildung von Eicosanoiden. Diese hormonähnlichen Reglersubstanzen senden in ihrer Funktion als Botenstoffe Signale an verschiedenen Körperzellen. Hierdurch nehmen sie Einfluss auf eine Vielzahl biologischer Prozesse und Systeme im Körper. Unter anderem regulieren sie Blutdruck, Blutgerinnung, Entzündungsprozesse, Immunreaktionen und Verdauungsvorgänge.
Aus diesen Aufgaben der Omega-3-Fettsäuren ergeben sich eine Vielzahl an Einsatzbereichen zur Vorbeugung und ergänzenden Behandlung. Hier davon die wichtigsten:

Ausgewählte Anwendungsbereiche
• Herz-Kreislauf-Schutz
– Senkung erhöhter Blutfettwerte
– Blutdrucksenkung und verbesserte Blutzirkulation
• Chronische Entzündungen
• Rheumatische Erkrankungen
• Diabetes mellitus
• Demenz, Alzheimer
• Depression
• Schwangerschaft und Stillzeit

Herz-Kreislauf-Schutz
Eine wichtige Eigenschaft von EPA und DHA ist das Reduzieren der Risikofaktoren für Herz-Kreislauf- und Gefäß-Erkrankungen (kardiovaskuläre Krankheiten). Omega-3-Fettsäuren senken erhöhte Blutdruck- und Blutfettwerte. Darüber hinaus verbessern sie die Fließeigenschaften des Blutes, verringern die Verklumpungsneigung der Blutplättchen und steuern dem Wachstum arteriosklerotischer Plaques (Gefäß-Ablagerungen) und deren Folgen, Herzinfarkt und Schlaganfall, entgegen. Die renommierte American Heart Association empfiehlt daher allen Menschen mit mehreren Risikofaktoren für koronare Herzkrankheiten täglich 1.000 mg EPA und DHA zu ergänzen.

Senkung erhöhter Blutfettwerte
Durch eine gesteigerte Aufnahme an Omega-3-Fettsäuren wird eine deutliche Senkung der Triglycerid- und LDL-Cholesterinwerte im Blut erzielt. Dabei wird das gute HDL-Cholesterin durch Omega-3-Fettsäuren leicht erhöht und das LDL-HDL-Verhältnis verbessert.

Blutdrucksenkung und verbesserte Blutzirkulation
Omega-3-Fettsäuren führen zur
– Verbesserung von Blutzirkulation (Gefäßerweiterung)
– Hemmung der Blutgerinnung
– Bildung von Stickoxid zur Vasodilatation (= Gefäßentspannung)
– Senkung des systolischen und diastolischen Blutdrucks

Die aus Omega-3-Fettsäuren gebildeten Eicosanoide (Thromboxane und Leukotriene) vermindern die Neigung zum Verklumpen von Blutplättchen (Thrombozytenaggregation) und verbessern die Fließeigenschaft des Blutes. Durch den Einbau der Omega-3-Fettsäuren in die Zellwand verbessert sich die Flexibilität der roten Blutkörperchen (Erythrozyten).

Chronische Entzündungen
EPA und DHA verringern die Anzahl entzündungsfördernder Botenstoffe wie der so genannten proinflammatorischen Zytokine. Omega-3-Fettsäuren haben sich bei der Mehrheit der chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie rheumatischen Erkrankungen, Schuppenflechte, Neurodermitis und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) als Ergänzung zur medizinischen Behandlung bewährt.

Rheumatische Erkrankungen

Rheumatische Erkrankungen sind gekennzeichnet durch Gelenkentzündungen, Schmerzen der Bewegungsorgane und stark eingeschränkter Beweglichkeit der Gelenke. Durch die Ergänzung an Omega-3-Fettsäuren können Gelenksteifigkeit und Gelenkschmerzen reduziert und die allgemeine Beweglichkeit deutlich verbessert werden. Bei Betroffenen, die sehr gut mit den Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA versorgt sind, ist eine deutliche Minderung der Symptome zu beobachten und der Schmerzmittelbedarf ist reduziert.

Diabetes mellitus
Omega-3-Fettsäuren sind für Diabetiker mehrfach wichtig: 45 Prozent aller Diabetiker sterben an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Omega-3-Fettsäuren reduzieren alle wichtigen Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall. Sie verbessern außerdem insbesondere die Durchblutung der kleinen Kapillaren (z.B. in den Nieren und Augen) und schützen die Nervenzellen – drei Bereiche in denen Folgeerkrankungen durch jahrelangen Diabetes mellitus leider fast die Regel sind.

Demenz, Alzheimer
Die Docosahexaensäure (DHA) gilt als ein Schlüsselfaktor im Nervensystem. Das menschliche Gehirn besteht zur Hälfte aus ungesättigten Fettsäuren, bis zu 97 Prozent der vorliegenden Omega-3-Fettsäuren stellt die DHA dar. Diese Fettsäure ist wichtig für die Tätigkeit der Synapsen, der Umschaltstellen, durch die Nervenimpulse zwischen den Nervenzellen weitergeleitet werden. Gehirnzellen brauchen ausreichende Mengen an DHA um optimal zu funktionieren.
Forscher fanden heraus, dass DHA auch der Demenz-Entwicklung entgegensteuert. Als zentrales Molekül der Alzheimer-Erkrankung wurde die Eiweißverbindung Amyloid Beta 42 identifiziert. Die Docosahexaensäure verringert die Konzentration dieses nervenschädlichen Eiweißstoffs. Daneben spielen eine Steigerung der neuronalen Leistungsfähigkeit sowie oxidative und entzündungslindernde Eigenschaften der Omega-3-Fettsäuren eine tragende Rolle.

Augenerkrankungen
Die Retina (Netzhaut) besteht zu 60 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren. 93 Prozent der Omega-3-Fettsäuren stellt die DHA dar, die ein integraler Bestandteil der Nervenzellmembranen im Auge ist. Die Omega-3-Fettsäuren hemmen die Entstehung der degenerativen Erkrankung AMD (Altersbedingte Makuladegeneration). DHA ist auch für das Augenpigment Rhodopsin essentiell, dem Sehfarbstoff, der Lichtsignale aufnimmt und damit das Sehen möglich macht.

Depression
In verschiedenen klinischen Studien zeigten sich die Konzentrationen an Omega-3-Fettsäuren in den Zellmembranen depressiver Menschen gegenüber denen von Gesunden deutlich erniedrigt. Gleichzeitig wurden bei den Betroffenen Störungen in der körpereigenen Herstellung ungesättigter Fettsäuren beobachtet. Auch bei anderen psychiatrischen Störungen wie Schizophrenie, bipolarer Störung und Manien wurde ein Mangel an Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure nachgewiesen.

Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangere und stillende Frauen sollten besonders auf eine adäquate Aufnahme von EPA und DHA achten. Sowohl der Embryo als auch der Säugling sind auf die Zufuhr von EPA und DHA angewiesen. 60 Prozent des menschlichen Gehirns gehen auf Fettsäuren zurück, wobei die Docosahexaensäure den größten Anteil ausmacht.
DHA-Mangel kann bei Frühgeborenen zu Störungen in der Entwicklung des Gehirns, des zentralen Nervensystems, des Sehvermögens und des Wachstums führen. Omega-3-Fettsäuren unterstützen die Lern-, Erinnerungs-, Denk- sowie Konzentrationsprozesse. Defizite in der DHA-Versorgung führen im vorgeburtlichen und frühkindlichen Wachstum zu Beeinträchtigungen der körperlichen und geistigen Entwicklung des Kindes.
Währen der gesamten Schwangerschaft und Stillzeit wird eine Ergänzung von 1.000 bis 3.000 mg EPA und DHA empfohlen.

Weitere Anwendungsgebiete von Omega-3-Fettsäuren:
Asthma, Multiple Sklerose, Dysmenorrhoe, Chronisch entzündliche Darmerkrankungen, entzündliche Hauterkrankungen (Akne, Psiorasis), Fettleber, Hyperaktivität (ADHS), Krebs, Migräne und Prämenstruelles Syndrom.


Erhöhter Bedarf und Mangel

Häufigste Ursachen für erhöhten Bedarf
• seefischarme Ernährung
• Zink-, Magnesium- und Vitamin B6-Mangel
• Alter
• Schwangerschaft und Stillzeit
• rasches Wachstum
• chronische Erkrankungen z.B.
– Fettmalabsorption
– erhöhte Blutfettwerte
– Leber- oder Gallenblasenerkrankungen
– Chronische Pankreatitis
– Entzündlich chronisch degenerative Erkrankungen wie Morbus Alzheimer, Multiple Sklerose, Rheuma, Psoriasis, Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Mangelsymptome

• Störung der Gedächtnis-, Denk- und Konzentrationsfähigkeit
• Depression
• verminderte Sehfähigkeit, Trockenheit und Entzündungen der Augen
• gesteigerte Entzündungsreaktionen und Infektanfälligkeit
• trockene schuppige Haut, schlechte Wundheilung, Ekzeme bei Kindern
• neurologische Erkrankungen
• erhöhte Gefahr für chronisch-degenerative entzündliche Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, rheumatische Erkrankungen und Allergien
• Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom mit/ohne Hyperaktivität (ADS/ADHS)
• Verhaltens-, Wachstums- und Entwicklungsstörungen bei Kindern


Zufuhrempfehlung und Einnahmehinweise


Zufuhrempfehlung

Die Versorgung an Omega-3-Fettsäuren gilt in weiten Bereichen Mitteleuropas, u.a. Deutschland, als unzureichend. Da Fischmahlzeiten allein nicht die benötigen Mengen an Omega-3-Fettsäuren liefern, empfehlen Mediziner und Ernährungswissenschaftler eine zusätzliche Ergänzung an Omega-3-Fettsäuren.

Die empfohlene Dosis zur Prävention liegt bei 800 bis 1.200 mg Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) pro Tag.
Therapiebegleitend und unter therapeutischer Absprache sind Gaben von mehreren Gramm gewöhnlich.
Eine tägliche Aufnahme von über 3.000 mg sollte nur nach therapeutischer Absprache erfolgen.

Gegenanzeigen
Bei behandlungsbedürftigen Erkrankungen, der Einnahme von Medikamenten und in der Schwangerschaft und Stillzeit ist mit dem behandelnden Arzt Rücksprache zu halten.

Hinweise zur Einnahme

• Die Einnahme sollte zu den Mahlzeiten erfolgen.
• Therapeutische Erfolge werden nur bei langfristiger, regelmäßiger Einnahme erzielt.
• Fischöl-Präparate aus Tiefseefischen des Nordatlantiks gelten als besonders hochwertig und besitzen hohe Konzentrationen an EPA und DHA.


Literaturquellen

1. Andrew L. Stoll: The Omega-3 Connection: The Groundbreaking Antidepression Diet and Brain Program.
2. Angerer P, von Schacky: C. n-3 polyunsaturated fatty acids and the cardiovascular system. Curr Opin Lipidol. 2000;11(1):57-63.
3. Appel LJ.: Nonpharmacologic therapies that reduce blood pressure: a fresh perspective. Clin Cardiol. 1999;22(Suppl. III):III1-III5.
4. Arnold LE, Kleykamp D, Votolato N, Gibson RA, Horrocks L.: Potential link between dietary intake of fatty acid and behavior: pilot exploration of serum lipids in attention-deficit hyperactivity disorder . J Child Adolesc Psychopharmacol . 1994;4(3):171-182.
5. Adam O.: (1994) Entzündungshemmende Ernährung bei rheumatischen Erkrankungen. Ernährungs-Umschau 41:222-225
6. Broadhurst C.L. et al.: Rift Valley lake fish and shellfish provided brain-specific nutrition for early Homo. Br J Nutr (1998) 79: 3-21
7. Baumgaertel A.: Alternative and controversial treatments for attention-deficit/hyperactivity disorder. Pediatr Clin of North Am . 1999;46(5):977-992.
8. Belluzzi A, Boschi S, Brignola C, Munarini A, Cariani C, Miglio F.: Polyunsaturated fatty acids and inflammatory bowel disease. Am J Clin Nutr . 2000;71(suppl):339S-342S.
9. Billeaud C, Bougle D, Sarda P, et al.: Effects of preterm infant formula supplementation with alpha-linolenic acid with a linoleate/alpha-linolenate ratio of 6: a multicentric study. Eur J Clin Nutr. August 1997;51:520–527.
10. Boelsma E, Hendriks HF, Roza L.: Nutritional skin care: health effects of micronutrients and fatty acids. Am J Clin Nutr. 2001;73(5):853-864.
11. Bruinsma KA, Taren DL.: Dieting, essential fatty acid intake, and depression. Nutr Rev . 2000;58(4):98-108.
12. Burgess J, Stevens L, Zhang W, Peck L.: Long-chain polyunsaturated fatty acids in children with attention-deficit hyperactivity disorder. Am J Clin Nutr. 2000; 71(suppl):327S-330S.
13. Cartwright I.J., Pockley A.G., Galloway J.H., Greaves M., Preston F.E.: (1985)
The effects of dietary omega-3- polyunsaturated fatty acids on erythrocyte membrane phospholipids, erythrocyte deformability and blood viscosity in healthy volunteers. Atherosclerosis 55: 267-281
14. Center for Perinatal Studies, Swedish Medical Center/Seattle, WA, USA:
Omega-3 fatty acids in maternal erythrocytes and risk of preeclampsia;
Williams M.A. et al. Epidemiology, 6 (3): 232-237, 1995 May
15. Connor W.E., Harris W.S., Goodnightjr. S.H.: (1982) The hypolipidemic and antithrombotic effects of salmon oil. Med Clin North Am Lipid Disord. 66: 518-529
16. Covault, J., et al., Association of a long-chain fatty acid-CoA ligase 4 gene polymorphism with depression and with enhanced niacin-induced dermal erythema. Am. J. Med. Genet. 127 (2004) 42 – 47.
17. Crawford M.A. et al.: The inadequacy of the essential fatty acid content of present preterm feeds. Europ J Pediatrics (1998) 157 (Suppl 1): S23-S27
18. Caron MF, White CM.: Evaluation of the antihyperlipidemic properties of dietary supplements. Pharmacotherapy. 2001;21(4):481-487.
19. Cho E, Hung S, Willett WC, et al.: Prospective study of dietary fat and the risk of age-related macular degeneration. Am J Clin Nutr . 2001;73(2):209-218.
20. Curtis CL, Hughes CE, Flannery CR, Little CB, Harwood JL, Caterson B.: N-3 fatty acids specifically modulate catabolic factors involved in articular cartilage degradation. J Biol Chem. 2000;275(2):721-724.
21. David Servan-Schreiber (Hrsg.): Kapitel 9: Die Revolution der Omega-3-Fettsäuren. In: Die neue Medizin der Emotionen. 10. Auflage, S. 155-178 (Behandelt Omega-3-Fettsäuren, insbesondere die Anwendung bei Depressionen).
22. Danao-Camara TC, Shintani TT.: The dietary treatment of inflammatory arthritis: case reports and review of the literature. Hawaii Med J. 1999;58(5):126-131.
23. DeDeckere EA, Korver O, Verschuren PM, Katan MB.: Health aspects of fish and n-3 polyunsaturated fatty acids from plant and marine origin. Eur J Clin Nutr. 1998;52:749–753.
24. de Lorgeril M, Renaud S, Mamelle N, et al.: Mediterranean alpha-linolenic acid-rich diet in secondary prevention of coronary heart disease. Lancet. 1994;343:1454–1459.
25. de Logeril M, Salen P, Martin JL, Monjaud I, Delaye J, Mamelle N.: Mediterranean diet, traditional risk factors, and the rate of cardiovascular complications after myocardial infarction: final report of the Lyon Diet Heart Study. Circulation . 1999;99(6):779-785.
26. De-Souza DA, Greene LJ.: Pharmacological nutrition after burn injury. J Nutr . 1998;128:797-803.
27. Deutch B.: Menstrual pain in Danish women correlated with low n-3 polyunsaturated fatty acid intake. Eur J Clin Nutr. 1995;49(7):508-516.
28. Edwards R, Peet M, Shay J, Horrobin D.: Omega-3 polyunsaturated fatty acid levels in the diet and in red blood cell membranes of depressed patients. J Affect Disord. 1998;48:149–155.
29. Espersen G.T., Grunnet N., Lervang H.H., Nielsen G.L., Thomsen B.S., Faarvang K.L., Dyerberg J., Ernst E. (1992): Decreased interleukin-1 beta levels in plasma from rheumatiod arthritis patients after dietary supplementation with n-3 polyunsaturated fatty acids. Clin. Rheumatol. 11: 393-395
30. Frieri G, Pimpo MT, Palombieri A, et al.: Polyunsaturated fatty acid dietary supplementation: an adjuvant approach to treatment of Helicobacter pylori infection. Nutr Res. 2000;20(7):907-916.
31. Geerling BJ, Badart-Smook A, van Deursen C, et al.: Nutritional supplementation with N-3 fatty acids and antioxidants in patients with Crohn’s disease in remission: effects on antioxidant status and fatty acid profile. Inflamm Bowel Dis. 2000;6(2):77-84.
32. Geerling BJ, Houwelingen AC, Badart-Smook A, Stockbrügger RW, Brummer R-JM.: Fat intake and fatty acid profile in plasma phospholipids and adipose tissue in patients with Crohn’s disease, compared with controls. Am J Gastroenterol . 1999;94(2):410-417.
33. GISSI-Prevenzione Investigators.: Dietary supplementation with n-3 polyunsaturated fatty acids and vitamin E after myocardial infarction: results of the GISSI-Prevenzione trial. Lancet . 1999;354:447-455.
34. Harper CR, Jacobson TA.: The fats of life: the role of omega-3 fatty acids in the prevention of coronary heart disease. Arch Intern Med. 2001;161(18):2185-2192.
35. Harris WS.: N-3 fatty acids and serum lipoproteins: human studies. Am J Clin Nutr. 1997;65:1645S-1654S .
36. Hibbeln JR, Salem N, Jr.: Dietary polyunsaturated fatty acids and depression: when cholesterol does not satisfy. Am J Clin Nurt. 1995;62(1):1-9.
37. Horrobin DF. The membrane phospholipid hypothesis as a biochemical basis for the neurodevelopmental concept of schizophrenia. Schizophr Res. 1998;30(3):193-208.
38. Horrobin DF, Bennett CN.: Depression and bipolar disorder: relationships to impaired fatty acid and phospholipid metabolism and to diabetes, cardiovascular disease, immunological abnormalities, cancer, ageing and osteoporosis. Prostaglandins Leukot Essent Fatty Acids. 1999;60(4):217-234.
39. Hrboticky N, Zimmer B, Weber PC.: Alpha-Linolenic acid reduces the lovastatin-induced rise in arachidonic acid and elevates cellular and lipoprotein eicosapentaenoic and docosahexaenoic acid levels in Hep G2 cells. J Nutr Biochem . 1996;7:465-471.
40. Hu FB, Stampfer MJ, Manson JE et al.: Dietary intake of alpha-linolenic acid and risk of fatal ischemic heart disease among women. Am J Clin Nutr . 1999;69:890-897.
41. Geusens P. et al.: Arthritis and Metabolic Bone Disease Research Unit, K.U. Leuven,
U.Z. Pellenberg, Belgium Arthritis und Rheumatism. 37 (6): 824-829, 1994 June
42. Hahn A.: Nahrungsergänzungsmittel. 206-210 Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart 2001
43. Hornstra G. et al.: Essential fatty acids in pregnancy and early human development. Eur J Obstretics Gynaecol Reproductive Biology (1995) 20: 57-62
44. Leaf A., Kang J.X., Xiao Y.F., Billman G.E.: (1999) N-3 fatty acids in the prevention of cardiac arrhythmias. Lipids 34 (Suppl): S187-S189
45. Hornstra G. et al.: Essential fatty acids in pregnancy and early human development.
Eur J Obstretics Gynaecol Reproductive Biology (1995) 20: 57-62
46. N-3 fatty acids in the prevention of cardiac arrhythmias. Lipids 34 (Suppl): S187-S189
47. Maes M., Christophe A., Bosmans E. et al.: In humans, serum polyunsaturated fatty acid levels predict the response of proinflammatory cytokines to psychological stress. Biol Psychiatry 2000; 47: 910-920
48. Meydani S.N. (1996) Effect of n-3 polyunsaturated fatty acids on cytokine production and their biologic function. Nutrition 12: S8-S14
49. Peet M., Murphy B., Shay J., Horrobin D.: Depletion of omega-3 fatty acid levels in red blood cell membranes of depressive patients. Biol Psychiatry 1998; 43: 315-9
50. Dietary supplementation with n-3 polyunsaturated fatty acids and vitamin E after myocardial infarction: Results of the GISSI-Prevenzione trial. Lancet 354: 447-455
51. Hahn, A. Ströhl: Omega-3-Fettsäuren. In: Chemie in Unserer Zeit. 38, 2004, S. 310-318.
52. Jeschke MG, Herndon DN, Ebener C, Barrow RE, Jauch KW.: Nutritional intervention high in vitamins, protein, amino acids, and omega-3 fatty acids improves protein metabolism during the hypermetabolic state after thermal injury. Arch Surg. 2001;136:1301-1306.
53. Juhl A, Marniemi J, Huupponen R, Virtanen A, Rastas M, Ronnemaa T.: Effects of diet and simvastatin on serum lipids, insulin, and antioxidants in hypercholesterolemic men; a randomized controlled trial. JAMA. 2002;2887(5):598-605.
54. Krauss RM, Eckel RH, Howard B, Appel LJ, Daniels SR, Deckelbaum RJ, et al.: AHA Scientific Statement: AHA dietary guidelines revision 2000: A statement for healthcare professionals from the nutrition committee of the American Heart Association. Circulation. 2000;102(18):2284-2299.
55. Kremer JM.: N-3 fatty acid supplements in rheumatoid arthritis. Am J Clin Nutr. 2000;(suppl 1):349S-351S.
56. Kris-Etherton P, Eckel RH, Howard BV, St. Jeor S, Bazzare TL.: AHA science advisory: Lyon diet heart study. Benefits of a Mediterranean-style, National Cholesterol Education Program/American Heart Association Step I dietary pattern on cardiovascular disease. Circulation. 2001;103:1823-1825.
57. Kris-Etherton PM, Taylor DS, Yu-Poth S, et al.: Polyunsaturated fatty acids in the food chain in the United States. Am J Clin Nutr . 2000;71(1 Suppl):179S-188S.
58. Kuroki F, Iida M, Matsumoto T, Aoyagi K, Kanamoto K, Fujishima M.: Serum n3 polyunsaturated fatty acids are depleted in Crohn’s disease. Dig Dis Sci. 1997;42(6):1137-1141.
59. Lockwood K, Moesgaard S, Hanioka T, Folkers K.: Apparent partial remission of breast cancer in ‚high risk‘ patients supplemented with nutritional antioxidants, essential fatty acids, and coenzyme Q10. Mol Aspects Med. 1994;15Suppl:s231-s240.
60. Lorenz-Meyer H, Bauer P, Nicolay C, Schulz B, Purrmann J, Fleig WE, et al.: Omega-3 fatty acids and low carbohydrate diet for maintenance of remission in Crohn’s disease. A randomized controlled multicenter trial. Study Group Members (German Crohn’s Disease Study Group). Scan J Gastroenterol. 1996;31(8):778-785.
61. Marangell, L. B., et al., A double-blind, placebo-controlled study of the omega-3 fatty acid docosahexaenoic acid in the treatment of major depression. Am. J. Psychiatry 160 (2003) 996 – 998.
62. Makrides, M., et al., Docosahexaenoic acid and post-partum depression – is there a link? Asia. Pac. J. Clin. Nutr. 12, Suppl. (2003) 37.
63. McGuffin M, Hobbs C, Upton R, et al, eds.: Botanical Safety Handbook. Boca Raton, FL: CRC Press; 1997.
64. Mayser P, Mrowietz U, Arenberger P, Bartak P, Buchvald J, Christophers E, et al.: Omega-3 fatty acid-based lipid infusion in patients with chronic plaque psoriasis: results of a double-blind, randomized, placebo controlled, multicenter trial. J Am Acad Dermatol. 1998;38(4):539-547.
65. Mitchell EA, Aman MG, Turbott SH, Manku M.: Clinical characteristics and serum essential fatty acid levels in hyperactive children. Clin Pediatr (Phila). 1987;26:406-411.
66. Nestel PJ, Pomeroy SE, Sasahara T, et al.: Arterial compliance in obese subjects is improved with dietary plant n-3 fatty acid from flaxseed oil despite increased LDL oxidizability. Arterioscler Thromb Vasc Biol . July 1997;17(6):1163-1170.
67. Newcomer LM, King IB, Wicklund KG, Stanford JL.: The association of fatty acids with prostate cancer risk. Prostate. 2001;47(4):262-268.
68. Nemets, B., et al., Addition of omega-3 fatty acid to maintenance medication treatment for recurrent unipolar depressive disorder. Am. J. Psychiatry 159 (2002) 477 – 479.
69. Okamoto M, Misunobu F, Ashida K, Mifune T, Hosaki Y, Tsugeno H, et al.: Effects of dietary supplementation with n-3 fatty acids compared with n-6 fatty acids on bronchial asthma. Int Med. 2000;39(2):107-111.
70. Okamoto M, Misunobu F, Ashida K, Mifune T, Hosaki Y, Tsugeno H et al.: Effects of perilla seed oil supplementation on leukotriene generation by leucocytes in patients with asthma associated with lipometabolism. Int Arch Allergy Immunol. 2000;122(2):137-142.
71. Prasad K.: Dietary flaxseed in prevention of hypercholesterolemic atherosclerosis. Atherosclerosis. 1997;132(1):69–76.
72. Prisco D, Paniccia R, Bandinelli B, et al.: Effect of medium term supplementation with a moderate dose of n-3 polyunsaturated fatty acid on blood pressure in mild hypertensive patients. Thromb Res. 1998;91:105-112.
73. Peet, M., et al., Depletion of omega-3 fatty acid levels in red blood cell membranes of depressive patients. Biol. Psychiatry 43 (1998) 315 – 319.Richardson AJ, Puri BK.: The potential role of fatty acids in attention-deficit/hyperactivity disorder. Prostaglandins Leukot Essent Fatty Acids . 2000;63(1/2):79-87.
74. Shils ME, Olson JA, Shike M, Ross AC.: Modern Nutrition in Health and Disease. 9th ed. Baltimore, Md: Williams & Wilkins; 1999:90-92, 1377-1378.
75. Shoda R, Matsueda K, Yamato S, Umeda N.: Therapeutic efficacy of N-3 polyunsaturated fatty acid in experimental Crohn’s disease. J Gastroenterol. 1995;30(Suppl 8):98-101.
76. Simopoulos AP.: Essential fatty acids in health and chronic disease. Am J Clin Nutr. 1999;70(30 Suppl):560S-569S.
77. Simopoulos AP.: Human requirement for N-3 polyunsaturated fatty acids. Poult Sci. 2000;79(7):961-970.
78. Soyland E, Funk J, Rajka G, Sandberg M, Thune P, Ruistad L, et al.: Effect of dietary supplementation with very-long chain n-3 fatty acids in patients with psoriasis. NEJM. 1993;328(25):1812-1816.
79. Stampfer MJ, Hu FB, Manson JE, Rimm EB, Willett WC.: Primary prevention of coronary heart disease in women through diet and lifestyle. 2000;343(1):16-22.
80. Stevens LJ, Zentall SS, Abate ML, Kuczek T, Burgess JR.: Omega-3 fatty acids in boys with behavior, learning and health problems.1996;59(4/5):915-920.
81. Stoll BA.: Breast cancer and the Western diet: role of fatty acids and antioxidant vitamins. Eur J Cancer. 1998;34(12):1852-1856.
82. Sellmayer A., Hrboticky N., Weber P.C.: (1996) n-3-Fettsäuren in der Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen. Ernährungs-Umschau 43 (4): 122-128
83. Skölstam L., Börjesson O., Kjällman A., Seiving B., Akesson B.: (1992) Effect of six month of fish oil supplementation in stable rheumatoid arthritis. A double-blind, controlled study. Scand J Theumatol 21: 178-185
84. Sperling R.I., Weinblatt M., Robin J.L.: (1987) Effects of dietary supplementation with marine fish oil on leucocyte lipid mediator generation and function in rheumatoid arthritis. Arth and Rheum 30: 988
85. Staedt U., Kirschstein W., Simiander S., Kuhn C., Aufenanger J., Holm E.: (1989)
Effect of low dose omega-3 fatty acids on blood pressure, blood lipids and blood fluidity in patients with hyperlipoproteinemia. Vasa Suppl. 27: 253-254
86. Schmidt K.: (1998) Omega-3-Fettsäuren. Nutritive und präventive Aspekte.
Vitaminspur 13: 58-64
87. Sellmayer A., Hrboticky N., Weber P.C.: (1996) n-3-Fettsäuren in der Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen. Ernährungs-Umschau 43 (4): 122-128
88. Skölstam L., Börjesson O., Kjällman A., Seiving B., Akesson B.: (1992)
Effect of six month of fish oil supplementation in stable rheumatoid arthritis. A double-blind, controlled study. Scand J Theumatol 21: 178-185
89. Su, K. P., et al., Omega-3 fatty acids in major depressive disorder. A preliminary double-blind, placebo-controlled trial. Eur. Neuropsychopharmacol. 13 (2003) 267 – 271.
90. Sperling R.I., Weinblatt M., Robin J.L.: (1987) Effects of dietary supplementation with marine fish oil on leucocyte lipid mediator generation and function in rheumatoid arthritis. Arth and Rheum 30: 988
91. Staedt U., Kirschstein W., Simiander S., Kuhn C., Aufenanger J., Holm E.:(1989)
Effect of low dose omega-3 fatty acids on blood pressure, blood lipids and blood fluidity in patients with hyperlipoproteinemia. Vasa Suppl. 27: 253-254
92. Stoll, A. L., et al., Omega 3 fatty acids in bipolar disorder: a preliminary double-blind, placebo-controlled trial. Arch. Gen. Psychiatry. 56 (1999) 407 – 412.
93. The report of the British Nutrition Foundations Task Force: Unsaturated fatty acids, nutritional and physiological significance. Chapman and Hall (1992) 20: 157 Valagussa F. (1999)
94. Tsujikawa T, Satoh J, Uda K, Ihara T, Okamoto T, Araki Y, et al.: Clinical importance of n-3 fatty acid-rich diet and nutritional education for the maintenance of remission in Crohn’s disease. J Gastroenterol. 2000;35(2):99-104.
95. von Schacky C, Angere P, Kothny W, Theisen K, Mudra H.: The effect of dietary omega-3 fatty acids on coronary atherosclerosis: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial. Ann Intern Med . 1999;130:554-562.
96. Valagussa F.: (1999) Dietary supplementation with n-3 polyunsaturated fatty acids and vitamin E after myocardial infarction: Results of the GISSI-Prevenzione trial.
Lancet 354: 447-455
97. Voskuil DW, Feskens EJM, Katan MB, Kromhout D.: Intake and sources of alpha-linolenic acid in Dutch elderly men. Eur J Clin Nutr. 1996;50:784–787.
98. Yehuda S, Rabinovitz S, Carasso RL, Mostofsky DI.: Fatty acids and brain peptides. Peptides. 1998;19:407–419.
99. Zambón D, Sabate J, Munoz S, et al.: Substituting walnuts for monounsaturated fat improves the serum lipid profile of hypercholesterolemic men and women. Ann Intern Med. 2000;132:538-546.

 

Weiterführende Quellen:

Wikipedia-Eintrag zu Omega-3-Fettsäuren