Lycopin: Potenter Haut- und Krebsschutz aus der Tomate

Das pflanzliche Farbpigment Lycopin kann vom menschlichen Körper nicht gebildet werden und muss daher regelmässig über die Nahrung oder Nahrungsergänzung aufgenommen werden. Aufgrund ihrer stark zellprotektiven Wirkung empfiehlt auch die American Cancer Society eine Ernährung, die reich an Carotinoiden und anderen Sekundären Pflanzenstoffen ist.

Lycopin ist ein natürlicher Pflanzenfarbstoff (Farbpigment), der zur Familie der Carotinoide gehört. Sein Name entstammt der wissenschaftlichen Bezeichnung der Tomatenpflanze (Solanum lycopersicum) da Lycopin für die kräftig-rote Farbe von Tomaten und anderen Früchten wie Papayas, Grapefruits und Wassermelonen verantwortlich ist. Lycopin ist ein Schutzstoff, der von Pflanzen und Mikroorganismen synthetisiert wird, um sich gegen die schädlichen Auswirkungen von freien Radikalen zu schützen, die durch UV-Strahlung des Sonnenlichts, Sauerstoff und anderen Umweltfaktoren entstehen. Diese Schutzeffekte sind, wie wissenschaftliche Studien belegen, auch auf menschliche Zellen übertragbar. Weiterlesen

Vitamine und Selen schützen nicht vor Prostatakrebs?

Selen und Vitamine fördern nachhaltig die Prostatafunktionen des Mannes

Wieder eine klinische Studie, die keinen Einfluss von Vitaminen und dem Spurenelement Selen auf Krebs zeigte. 35.000 Männer über 55 Lebensjahre erhielten im Rahmen der SELECT-Studie über ein Zeitraum von 5 1/2 Jahren Vitamin E, Selen oder ein Placebo. Es gab keinen signifikanten Unterschied in der Häufigkeit von Prostatakrebs. Doch:

5 bis 6 Jahre sind ein sehr kurzer Zeitraum, um den Einfluss von Mikronährstoffen auf die Krebshäufigkeit messen zu wollen.

Ein Beobachtungszeitraum von sechs Jahren mag ausreichen, um die Wirkung von Medikamenten zu testen. Jedoch müssen für Mikronährstoffe längere Zeiträume betrachtet werden. Mikronährstoffe wirken miteinander. Es macht keinen Sinn, ein oder zwei isolierte, synthetische Vitamine zu verabreichen., um Krebs vorzubeugen

Verwendet wurde synthetisches Alpha-tocopherol als Vitamin E, nicht das natürliche Vitamin E, welches alle Mitglieder der Vitamin E – Familie, also auch Beta- und Gamma-Toc sowie die Tocotrienole enthält. Studie um Studie zeigt, dass die Gabe isolierter, synthetischer Mikronährstoffe keinen Effekt auf die Krebshäufigkeit haben.

Dennoch zeigen noch viel mehr epidemologische Studien, das Menschen mit einem hohen Anteil an Obst und Gemüse und einem niedrigen Anteil an tierischen Fetten ein geringeres Risiko haben, an bestimmten Krebsarten zu erkranken. Dies gilt insbesondere für einen hohen Anteil an Vitamin E und Selen in der Nahrung. Jedoch eben das natürliche Vitamin E und nicht das synthetische Alpha-Tocopherol.

Sollten Sie nun Ihre Vitamintabletten in den Müll werfen? Lieber nicht. Verzehren Sie täglich ein Multivitamin und -mineral, das Mikronährstoffe aus Obst- und Gemüseextrakten enthält. Ein Produkt, welches das gesamte Spektrum einer gesunden Ernährung in konzentrierter Form abbildet. 200 Mikrogramm Selen sind nicht zu viel. So viel verzehren schon mit nur ein bis zwei Paranüssen.

Paranüsse

 

Weitere Quellen:

Wikipedia-Eintrag zu Selen