Erhöhte Lycopin-Zufuhr senkt kardio-vaskuläres Risiko

Tomaten
Für den roten Tomatenfarbstoff Lycopin (pflanzliches Farbpigment) wurden in zahlreichen Studien hoch zellschützende und signifikant präventive Effekte in Bezug auf Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen nachgewiesen.

Die gesteigerte Aufnahme an Lycopin, dem farbgebenden Carotinoid aus Tomaten, senkt signifikant das Risiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln. Das ergab eine Beobachtungsstudie an 5.124 Frauen und Männern mit einem durchschnittlichen Alter von 54 Jahren. Gemessen wurden über zehn Jahre hinweg die Aufnahme des Pflanzenstoffs Lycopin sowie der Verzehr von Tomaten und Tomatenverarbeitungsprodukten. Über die selbe Zeitspanne wurde zudem das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (HKL) und Schlaganfällen dokumentiert. Weiterlesen

Signifikanter Herz-Kreislauf-Schutz: Magnesium senkt Blutdruckwerte – Große Meta-Analyse bestätigt

Magnesium – unentbehrlich für Muskel- und Herzmuskelzellen: Magnesium entspannt die Muskulatur, weitet die Blutgefäße, regt die Blutzirkulation an und verbessert die Sauerstoffversorgung in den Herzmuskelzellen.

Eine täglich erfolgende Ergänzung mit Magnesium führt zu einer klinisch signifikanten Senkung des Blutdrucks. Das ist das Ergebnis einer britischen Meta-Studie, die die Daten von 22 Erhebungen und insgesamt 1.173 Teilnehmern zur Wirksamkeit des Minerals auswertete. Weiterlesen

Lycopin: Potenter Haut- und Krebsschutz aus der Tomate

Das pflanzliche Farbpigment Lycopin kann vom menschlichen Körper nicht gebildet werden und muss daher regelmässig über die Nahrung oder Nahrungsergänzung aufgenommen werden. Aufgrund ihrer stark zellprotektiven Wirkung empfiehlt auch die American Cancer Society eine Ernährung, die reich an Carotinoiden und anderen Sekundären Pflanzenstoffen ist.

Lycopin ist ein natürlicher Pflanzenfarbstoff (Farbpigment), der zur Familie der Carotinoide gehört. Sein Name entstammt der wissenschaftlichen Bezeichnung der Tomatenpflanze (Solanum lycopersicum) da Lycopin für die kräftig-rote Farbe von Tomaten und anderen Früchten wie Papayas, Grapefruits und Wassermelonen verantwortlich ist. Lycopin ist ein Schutzstoff, der von Pflanzen und Mikroorganismen synthetisiert wird, um sich gegen die schädlichen Auswirkungen von freien Radikalen zu schützen, die durch UV-Strahlung des Sonnenlichts, Sauerstoff und anderen Umweltfaktoren entstehen. Diese Schutzeffekte sind, wie wissenschaftliche Studien belegen, auch auf menschliche Zellen übertragbar. Weiterlesen

Cranberry sorgt für freie Gefäße und verbessert Herzgesundheit

"Superbeeren" Cranberries stärken Herz und Gefäße: Die kleinen dunkelroten Beeren enthalten hohe Mengen an Anthocyanen (Flavonoide), die zur Gruppe der Polyphenole zählen. Diese sekundären Pflanzenstoffe sind wirkungsvolle Antioxidantien und können für die Gesunderhaltung des Herzens und verbesserte Gefäßfunktionen sorgen.

Die tägliche Aufnahme von Cranberry verbessert die Gefäßfunktionen und besitzt herzschützendes Potenzial – wie zwei im American Journal of Clinical Nutrition und dem Journal of Functional Foods veröffentlichte Studien ergaben.

Obwohl die Großfrüchtige Moosbeere – oder einfach Cranberry – eher dafür bekannt ist, Infektionen der Harnwege zu bekämpfen, fanden Wissenschaftler in der jüngeren Vergangenheit heraus, dass Cranberries ebenfalls bemerkenswerte herz- und gefäßschützende Wirkungen besitzen. Weiterlesen

Soja-Isoflavone helfen den Blutdruck zu senken

In Deutschland stellen Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit 45 % die häufigste Todesursache dar. Bluthochdruck gilt dabei als einer der Haupt-Risikofaktoren. In Europa leiden 44 % der Bevölkerung im Alter zwischen 18 und 79 Jahren an zu hohen Blutdruckwerten, Deutschland führt die Statistik mit 55 % an. Eine tägliche Aufnahme an Isoflavonen kann dabei helfen, die Blutdruckwerte wieder auf ein adäquates Niveau abzusenken.

Die tägliche Aufnahme an Soja-Isoflavonen kann dazu beitragen, den Blutdruckwert signifikant zu senken. Dieses Ergebnis lieferte eine der Columbia Universität in New York durchgeführte und auf der 61. Jahrestagung der Cardiology Scientific Session (ACC) vorgestellte Studie.

Das wissenschaftliche Team um Safiya Richard analysierte die Daten von 5.115 afroamerikanischen und weißen Amerikanern im Alter zwischen 18 und 30 Jahren, die im Rahmen der CARDIA-Studie erhoben wurden. Die zur Risiko-Evaluierung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei jungen Erwachsenen durchgeführte Kontrollstudie begann 1985. Über einen Studienzeitraum von 20 Jahren wurden die Lebensgewohnheiten und Blutdruckwerte der Probanden in regelmäßigen Intervallen dokumentiert. Die Datenauswertung zeigte, dass Studienteilnehmer mit einer geringen Isoflavon-Zufuhr von weniger als 0,33 mg pro Tag signifikant höhere systolische Blutdruckwerte aufwiesen (5,52 mmHg) als Teilnehmer mit einer Isoflavon-Aufnahme von mehr als 2,5 mg pro Tag. Weiterlesen